Schwabenwitze

 

Warum hat ein Schwabe eine leere Weinflasche im Kühlschrank?
Es könnte ja einmal jemand kommen der keinen Durst hat.

Warum fahren die Schwaben immer nach Schweden zum Zahnarzt?
Weils da die Krone für unter einer Mark gibt.

Die Winzer von Tübingen sind allgemein für ihre besondere Liebenswürdigkeit bekannt. Als sich dort einmal zur Zeit der Lese ein Spaziergänger in einen Weinberg verirrte, soll es zwischen ihm und dem angetroffenen Besitzer zu folgendem Dialog gekommen sein:
Winzer: Machscht, dass aus meim Wengert naus kommscht, oder i schlag dr de Füass ab, dass da uf de Schtompa hoimkrattle muescht, du Siach, du verfluachter!?
Spaziergänger: Oh bitte entschuldigen Sie, ich konnte ja nicht ahnen, dass hier Betreten verboten ist. Womöglich habe ich das Hinweisschild übersehen...?
Winzer: Drom sait mers uich au en Guetem!?

Ein Schwob beschwert sich bei seiner Frau, dass der Kartoffelsalat furztrocke sei. 
Darauf die Frau: Wärscht vor ere halbe Stond komme, do war er no soichnaß.
 

Ein Schwabe bestellt sich im Wirtschäftle ein Viertele. Er setzt zum trinken an, setzt aber kurz vorher wieder ab. Dies wiederholt sich drei mal.
Ein Stammgast sieht dies und fragt den Schwaben wieso er denn nicht trinke ?
Der Schwabe antwortet: Wisset Sie, I trink so gern a Viertele, aber jedsmol wenn I trinke will, lauft mir s Wasser in dr Goscha zamm, und I mog doch koi Schorle.
 

Ein Bayer kommt ins Hofbräuhaus und bestellt sich eine Maß Bier und einen Radi.
Er trinkt sein Bier und will seinen Radi salzen, doch aus dem Salzstreuer kommt nichts heraus! Also ißt er seinen Radi so, bezahlt und geht.
Das gleiche passiert dem nächsten Bayern.
Da kommt ein Schwabe ins Hofbräuhaus und bestellt sich ebenfalls eine Maß Bier und einen Radi. Auch er nimmt den Salzstreuer und will seinen Radi salzen, doch der Salzstreuer ist verstopft. Da nimmt der Schwabe einen Zahnstocher und macht die Löcher wieder frei.
Ein Ur-Bayer, der dies gesehen hat sagt: Ja, Ja, die Schwaben sann scho Verreckling, aber technisch sanns uns hoch überlegen!

Ein Schweizer, ein Sachse und ein Schwabe sitzen im Abteil eines Zuges nach Zürich. Der Schweizer spricht den Sachsen an und fragt in Schwyzerdütsch: " Sind Si scho a moal i Züri gsi ?". Der Sachse versteht kein Wort und anwortet:"
Äntschuldigung, obar Ich hob Sie laider nicht verstandn." Der Schweitzer wiederholt seine Frage, wobei er etwas langsamer spricht: " Ich habe gefrragt, ob Sie scho mal in Züri gsi si?" Der Sache, der wiederum nichts verstanden hat, schaut hilfesuchend den Schwaben an der ihm auch prompt beisteht und ihm erklärt: " Ha wisset Se, dr Herr moint gewea."

In der Zeit, in der Tübingen noch französische Garnisonsstadt war, fiel ein französicher Soldat in den Neckar. Da er nicht schwimmen konnte schrie er laut um Hilfe, natürlich in französich, also benutzte er das Wort "Au secors !! - Au secors !!"
Als er unter der Neckarbrücke durchgetrieben wird, sehen und hören ihn zwei Tübinger Ureinwohner - auch Goaga genannt - die auf der Brückenmauer lehnen. Sagt der eine Goag zum anderen: "Solla mr dem do helfa ?" Anwortet der andere: "Noi! Het der renger schwimma g'lernt als franzesisch."
 

Ein Schwabe geht auf dem Müncher Oktoberfest verloren. Eine große Suchaktion läuft an, bei der sich Polizei, Feuerwehr und auch das Rote Kreuz beteiligt. Nach 2 Tagen vergeblicher Suche stößt eine Streife des Roten Kreuzes an einen großen Müllcontainer, aus dem sie Schnarchgeräusche vernehmen. Sie klopfen an den Container und rufen: "Hallo! Hier ist das Rote Kreuz!" Da ertönt eine verkratzte Stimme aus dem Container : "Mir gebat nix!"
 

Was ist der Unterschied, wenn man mit einer Französin oder einer Schwäbin ins Bett geht? Die Französin sagt am nächsten Morgen: "Oh, was bist Du für ein guter Liebhaber! Was für eine wundervolle Nacht!"
Die Schwäbin sagt am nächsten Morgen: "Gheret die Mebl alle Dir?" (Übersetzung: Gehören die Möbel alle Dir?)
 

Ein Schwabe bekommt zum dritten mal eine Mahnung von seiner Versicherung für eine schon längst fällige Rechnung, das wurde ihm jetzt zu dumm. Also setzte er sich hin und schrieb der Versicherung: Was erlaubet ihr ui eigentlich mir emmerwieder Mahnonga schicka, bei mir kommet älle Rechnunga enna Schachtl nei ond am Johresend wered drei zoiga ond zahlt, ond wenn ihr uich noamol dui Frechhoit erlaubet ond nomol a Mahnong schicket noch send ihr bei dr diesjaeriga Ziehong it drbei.